Die Beizjagd

Als Beizjagd bezeichnet man das Abrichten und die anschließende Jagd mit Greifvögeln, wie Falken, Habichte oder Eulen. Das Jagen ist ein natürlicher Instinkt der Greifvögel und wird in Kooperation mit seinem menschlichen Partner ausgeführt, um Schädlinge zu bekämpfen und die Bindung zwischen Tier und Mensch zu stärken.

Welche Vogelarten werden bei der Beizjagd verwendet?

Greifvögel, die für die Beizjagd trainiert werden, lassen sich in historische Beizvögel und Beizvögel aus der neuen Zeit unterteilen. Zu den historischen Beizvögeln zählen einerseits Falkenartige, wie der Wanderfalke, Merlin oder Präriefalke, andererseits Habichtsartige, wie der Steinadler, Habichtsadler oder Zwergadler. Bei den modernen Beizvögeln lassen sich in der Kategorie Falkenartige der Fledermaus-, der Rotbrust- und der Eleonorenfalke finden. Zu den Habichtsartigen unter den modernen Greifvögeln zählen unter anderem der Trauerhabicht, der Adlerbussard und der Schwarzweißhaubenadler.

Der Ablauf einer Beizjagd

Nachdem der Greifvogel die Faust des Falkners verlassen hat, bestimmt dieser über den weiteren Verlauf der Jagd. Aus energetischen Gründen wählt der Greifvogel immer das schwächste und am leichtesten erreichbare Beutetier. Aus diesem Grund ist der selektive Evolutionsfaktor bei dieser Form der Jagd sehr deutlich erkennbar. Der Beizjäger achtet darauf, dass er nur dann mit seinem Beizvogel auf Beizjagd geht, wenn auch Beutetiere erreichbar sind.

Ein ähnliches Schema der Jagd lässt sich auch bei der Abgabe von Sportwetten auf Unibet TV beobachten. Auch hier ist die perfekte Abstimmung auf einen bestimmten Moment kurz vor oder während eines Spiels essenziell für den Ausgang der Wette. So wird bei der Beizjagd sichergestellt, dass kein Unterschied zu wildlebenden Greifvögeln besteht, die ihren Jagdrhythmus ebenfalls an die Tagesaktivitäten der Beutetiere anpassen. Bei den Sportwetten könnte eine entscheidende Information, die erst kurz vor dem Spiel bekannt wurde, zu einem anderen Endergebnis führen.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Beizvögel ist die Bezeichnung Vögel vom hohen Flug und Vögel vom niederen Flug. Zu den Ersteren zählen Falkenartige, wie zum Beispiel der Wanderfalke und zu den Zweiten Habichtsartige, wie zum Beispiel der Steinadler.